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Regelinsolvenz Hamburg
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Skyline von Hamburg von der Elbe gesehen Regelinsolvenz Hamburg


Lexikon - Insolvenz

Abtretung

Bedeutet im deutschen Zivilrecht nach der Legaldefinition die vertragliche Übertragung einer Forderung vom alten Gläubiger auf einen neuen Gläubiger. Es handelt sich um den Austausch des Gläubigers durch Rechtsgeschäfte ohne Änderung des Schuldners oder des Inhaltes der Forderung.


Außergerichtlicher Einigungsversuch

Ziel des außergerichtlichen Einigungsversuchs ist die Einigung mit allen Gläubigern auf einen Schulden Bereinigungsplan z.B. Stundung, Ratenzahlung, Schuldenerlass oder Teilerlass, Verwertung von Sicherheit etc.

Kontopfändung

Kontopfändung ist in dem deutschen Recht die Beschlagnahme eines Bankkontos des Schuldners (Kontoinhaber) im Rahmen der Zwangsvollstreckung durch einen gerichtlich erwirkten Pfändungsbeschluss, der einem Kreditinstitut als Drittschuldner und dem Schuldner zugestellt werden muss. Insbesondere können Girokonten, aber auch Bankguthaben in Form von Spar- und Termineinlagen Gegenstand einer Kontopfändung sein.

Lohn- und Gehaltspfändung

Die Lohn- und Gehaltspfändung ist eines der häufigsten und bei den Gläubigern beliebtes Mittel der Zwangsvollstreckung. Mit der Lohn- und Gehaltspfändung kann der Gläubiger gleich beim Arbeitgeber – also direkt an der Quelle des Einkommens- an sein Geld kommen.


Wohlverhaltensperiode

Wird die Zeit genannt zwischen dem Abschluss des formellen Insolvenzverfahren und der endgültigen Erteilung der Restschuldbefreiung.

Pfändungsschutzkonto

Der Kontopfändungsschutz beim P-Konto dient der Sicherheit einer angemessenen Lebensführung des Schuldners und seiner Unterhaltsberechtigten.


Mahnbescheid

Das gerichtliche Mahnverfahren in Deutschland ist ein Gerichtsverfahren, das der vereinfachten Durchsetzung von Geldforderungen dient. Es ist nicht zu verwechseln mit außergerichtlichen Mahnungen durch Unternehmen, Rechtsanwälten, oder Inkassounternehmen. Der Anspruch darf nicht von einer Gegenleistung abhängig sein, die noch nicht erbracht wurde.

Restschuldbefreiung

Ist ein Instrument des deutschen Insolvenzrechts. Sie ermöglicht verschuldeten natürlichen Personen, nach einer Wohlverhaltensphase Schuldenfrei zu werden. Nach der Restschuldbefreiung, wird der Eintrag bei der Schufa weitere 3 Jahre gespeichert.


Stundung

Reicht das Vermögen des Schuldners nicht aus, um die Kosten des Verfahrens zu decken, wird zusammen mit dem Antrag auf Restschuldbefreiung auch die Stundung der Insolvenzkosten beantragt. In diesem Fall werden die Gerichtskosten nach der Wohlverhaltensperiode in Raten und nur bei entsprechendem Einkommen zurückgezahlt. Erst nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens sowie der sich anschließenden Wohlverhaltensphase ist eine Restschuldbefreiung möglich.

Vermögensauskunft

Die Vermögensauskunft des Schuldners ist im Rahmen einer vom Gläubiger gegen den Schuldner durchgeführten Zwangsvollstreckung gegenüber dem Gerichtsvollzieher abzugeben und dient dazu, dem Gläubiger Kenntnis der dem Schuldner gehörenden Vermögensgegenstände zu verschaffen, um in diese erfolgreich vollstrecken zu können.

Verbraucherinsolvenzverfahren

Zweckmäßig ist ein Verbraucherinsolvenzverfahren für Menschen, die zahlungsunfähig sind oder denen die Zahlungsunfähigkeit droht, die also ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen können und die über das Privatinsolvenzverfahren einen finanziellen Neustart erreichen wollen. Das mehrstufige Verbraucherinsolvenzverfahren gilt für natürliche Personen, die keine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit ausüben oder ausgeübt haben. Darüber hinaus gilt es für solche ehemalige Selbstständige, die weniger als 20 Gläubiger und keine Verbindlichkeiten aus Beschäftigungsverhältnissen mit Arbeitnehmern haben, § 304 Abs. 1 InsO.